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Was kostet eine Website?

Was eine Website kostet, hängt an vier Dingen: dem Umfang, wer die Inhalte liefert, was nach dem Absenden eines Formulars passiert und ob jemand die Seite danach betreut.

  • Kosten
  • 6 Min. Lesezeit
  • 10. September 2026

Die Frage ist berechtigt und trotzdem schwer zu beantworten — so wie die Frage, was ein Auto kostet. Eine Website kann eine einzelne Seite mit Kontaktmöglichkeit sein oder ein System aus zwanzig Unterseiten, Terminbuchung und automatisch beantworteten Anfragen. Beides heißt Website, und dazwischen liegt der Faktor zehn.

Was sich beantworten lässt: woran es liegt. Wer die vier Treiber kennt, kann ein Angebot einordnen, ohne den Markt zu kennen — und merkt, wenn eine Zahl zu niedrig ist, um zu halten.

1. Der Umfang

Nicht die Anzahl der Seiten allein, sondern die Anzahl der unterschiedlichen Seiten. Zehn Unterseiten nach demselben Muster sind wenig Arbeit. Drei Seiten, die alle anders aussehen und anders funktionieren, sind mehr Arbeit als diese zehn.

2. Wer die Inhalte liefert

Der am meisten unterschätzte Posten. Texte und Fotos selbst zu liefern klingt nach Ersparnis — bis das Projekt sechs Wochen auf sie wartet. Wer sie schreiben lässt, zahlt mehr und ist früher live. Beides ist vertretbar; was nicht funktioniert, ist die Annahme, das erledige sich nebenbei.

Die meisten Website-Projekte scheitern nicht am Geld, sondern daran, dass die Texte nie kommen.

3. Was nach dem Formular passiert

Eine Website, die eine E-Mail verschickt, ist günstig. Eine, die den Termin gleich in den Kalender legt, dem Kunden eine Bestätigung schickt und zwei Tage später erinnert, kostet mehr — und spart ab dem ersten Monat Arbeit. Das ist der Punkt, an dem sich Angebote am stärksten unterscheiden, und der, nach dem am seltensten gefragt wird.

4. Was danach passiert

Eine Website ist kein Möbelstück. Sicherheitsaktualisierungen, neue Referenzen, geänderte Öffnungszeiten, Rankings, die ohne Pflege nachlassen: Wer das nicht einplant, hat nach zwei Jahren eine Seite, die technisch veraltet ist und niemanden mehr findet.

  • Domain: ein niedriger einstelliger Betrag im Monat
  • Hosting: von kostenlos bis zweistellig monatlich, je nach Technik
  • Pflege und Aktualisierungen: entweder Eigenleistung oder Betreuung
  • Sichtbarkeitsarbeit: optional, aber ohne sie bewegt sich das Ranking nicht

Woran eine zu niedrige Zahl erkennbar ist

Wer einen Festpreis nennt, ohne gefragt zu haben, wie viele Seiten es werden und wer die Texte schreibt, kalkuliert entweder großzügig — oder fordert später nach. Und wer laufende Kosten gar nicht erwähnt, hat sie nicht weggelassen, sondern verschoben.

Wie wir rechnen

Wie lange das dauert, steht in Wie lange dauert es, eine Website zu bauen?. Wo ein Projekt landet, hängt an denselben vier Punkten — deshalb nennen wir den Rahmen erst, wenn wir sie geklärt haben, dafür dann verbindlich. Das kostet ein Gespräch von fünfzehn Minuten und erspart beiden Seiten ein Angebot, das an der Sache vorbeigeht.

Was wir nicht machen: eine Zahl nennen, die im Gespräch gut klingt und im Projekt nicht hält.

Seiten, die wir gebauthaben

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Keramikzauber

Ein Buchungssystem, das Tische selbst verteilt und keine Doppelbuchung zulässt.

150+Buchungen in den ersten zehn Tagen
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Hausmeister Fischer

Ein Ein-Mann-Betrieb, der online wie ein Unternehmen auftritt.

1.407Seitenaufrufe in drei Monaten
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Fünfzehn Minuten reichen meistens, um das zu klären — kostenlos und ohne dass daraus ein Angebot wird.

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