Wer drei Angebote einholt, bekommt drei Zeitangaben zwischen zwei Wochen und drei Monaten — woran sich ein schwaches Angebot sonst noch erkennen lässt, steht in Woran ein Website-Angebot erkennbar wackelt. Alle können stimmen, weil sie Verschiedenes messen: die einen die eigene Arbeitszeit, die anderen die Zeit von der Zusage bis zum Livegang.
Was die Zeit tatsächlich frisst
Nicht das Bauen. Der Aufbau einer Seite für einen Betrieb ist Handwerk mit bekannten Schritten. Was Projekte streckt, ist das Warten: auf Texte, auf Fotos, auf die Antwort, wie das Angebot eigentlich heißen soll.
- Texte: der häufigste Grund, warum ein Projekt drei Monate statt drei Wochen dauert
- Fotos: Handyfotos vom Betrieb sind besser als Bildagenturmotive — aber jemand muss sie machen
- Freigaben: ein Durchgang mit gesammelten Anmerkungen ist schneller als fünf einzelne
- Zugänge: Domain und bestehendes Hosting brauchen manchmal Tage, bis jemand das Passwort findet
Projekte scheitern selten an der Technik. Sie versanden im Warten auf Inhalte.
Wie wir es abkürzen
Wir schreiben die Texte selbst und legen sie vor, statt sie anzufordern. Das dreht die Richtung um: Statt vor einem leeren Feld zu sitzen, korrigiert ihr einen fertigen Vorschlag — und das dauert Minuten statt Wochen. Deshalb ist eine Seite bei uns in der Regel nach sieben Werktagen live.
Voraussetzung dafür sind drei Dinge, die von euch kommen müssen: ein Gespräch von einer knappen Stunde, in dem wir verstehen, was ihr macht; die Zugänge zur Domain; und eine Person, die freigeben darf. Fehlt die dritte, hilft auch der beste Zeitplan nicht.
Was danach kommt
Livegang ist kein Abschluss. Google braucht Wochen, bis eine neue Seite einsortiert ist, und die ersten echten Besucher zeigen Dinge, die vorher niemand sehen konnte. Wer nach dem Livegang nichts mehr anfasst, verschenkt genau den Teil, der Wirkung bringt.
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